Albrechtsburg Meissen. Das ist die Höhe!

Markgraf Heinrich III. der Erlauchte - Universitätsbibliothek Heidelberg Cod. Pal. Germ. 848, fol. 14vBildansicht vergrößern

Die Albrechtsburg ist herausragend. In vielerlei Hinsicht. Anno 929 grün-
dete Heinrich I. hier die Burg Misni.
Im 11. Jahrhundert ersetzten die Wettiner die hölzerne Festung durch einen Steinbau. Der gestiegene Reichtum in Sachsen ermöglichte den Brüdern Ernst und Albrecht von Wettin, 1471 mit dem Bau einer Residenz zu beginnen und so ein prunkvolles Zeichen von Wohlstand und Herrschaft zu setzen. Erleben Sie diesen einzigartigen Ort als lebendigen Kulturschauplatz: Albrechtsburg Meissen. Das ist die Höhe!
Baukunst, Macht und Porzellan in Deutschlands ältestem Schloss

Fünf Ausstellungsbereiche erwarten Sie

Bildnis Albrecht und Sidonia im Sächsisches Stammbuch - SLUB/Deutsche FotothekBildansicht vergrößern

  • Im Zentrum der Macht - Meißner Burgberg und Wettiner im Mittelalter
    Mitten in Europa und meist im Zentrum wechselvoller Geschichte: Sachsen und die Wettiner. Die Dynastie, die vom Mittelalter bis 1918 hier regierte, stellt einst einen der sieben Kurfürsten, die den deutschen König wählten. Und als ihr Stammsitz bildete der Meißner Burgberg lange ein politisches wie religiöses Machtzentrum europäischer Geschichte. Gehen Sie hier auf eine 500-jährige Zeitreise - am Originalschauplatz einer faszinierenden ritterlich-höfischen Kultur.



Großer SaalBildansicht vergrößern

  • Geniestreich Albrechtsburg - Die außergewöhnliche Architektur
    Anders als andere Großprojekte seiner Zeit entstand das Meißner Schloss nicht in vielen Bauphasen, sondern als ganzheitlicher Entwurf eines genialen Werkmeisters: Arnold von Westfalen. Im 15. Jahrhundert wurden hier neue Formen und Techniken erstmals in Perfektion umgesetzt - bis heute versetzen das Gesamtwerk wie feine Details den Betrachter ins Staunen.
       
       

Adlige Familie vor dem Kamin - Paris, Ecole nationale supérieure des beaux-artsBildansicht vergrößern

  • Wohnen im Schloss - wie es hätte sein können
    Jedes Schloss hat seine Geheimnisse. Und alles wissen auch wir nicht. Aber wie der Alltag auf der Albrechtsburg im ausgehenden 15. Jahrhundert ausgesehen haben könnte, lässt sich schon sehr gut rekonstruieren - und erleben! Viele Bilder, Urkunden, alte Rechnungsbücher und andere Quellen geben hier höchst interessante Einblicke.




Große HofstubeBildansicht vergrößern

  • Ein Prachtgewand für das Schloss - Die Albrechtsburg im 19. Jahrhundert
    Die Porzellanmanufaktur zog aus - und neue Pracht konnte einziehen. Ende des 19. Jahrhunderts schuf der Geheime Hofrat Wilhelm Rossmann sein künstlerisches Gestaltungskonzept für das gesamte Schloss. Dessen Kern: ein "gemaltes Bilderbuch" der Dynasten- und Landesgeschichte. 1881 eröffnete die Albrechtsburg als Museum - und zeigte ihren Besuchern damals wie heute auf monumentalen Wandgemälden historische Ereignisse.

Wandbild Böttger zeigt August dem Starken das ArkanumBildansicht vergrößern

  • Experiment und Produktion - Die Albrechtsburg als erste Porzellanmanufaktur Europas
    Lange suchte man in Sachsen nach dem "Arkanum": dem Ge-heimnis der Porzellanherstellung. Bis es 1708 in Dresden gefunden wurde. Daraufhin veranlasste 1710 August der Starke die Gründung der Manufaktur auf der Albrechtsburg. Repertoire wie Betrieb wuchsen rasch und enorm - bis auf über 700 Arbeiter im Jahr 1766. Das Schloss wurde zur Basis für den Siegeszug des Meissener Porzellans. Erfahren Sie hier wie alles begann!